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Aluminium

Das Aluminium, chem. Zeichen Al, silberweißes, dreiwertiges Metall, spez. Gewicht 2,7, Schmelzpunkt 932° K, Atomgewicht 26,98154, Ordnungszahl 13, zu etwa 7,6% in der Erdrinde vorkommend ... sagt das Lexikon.

Wir sagen:  ...  “der” Werkstoff im Bereich Metallbau überhaupt. Das Aluminium, welches häufig zu unrecht als Energiefresser bezeichnet wird, wurde schon im Jahre 1827 erstmals von F. Wöhler hergestellt.

Durch den Abbau von Bauxit, ein  rötliches Gestein welches das Aluminium in Form von Aluminiumhydroxid in sich birgt und im Tagebau gewonnen wird, wird in aufwendigen Verfahren und unter hohem Einsatz an Primärenergie das Rohaluminium gewonnen. Da diese Energie jedoch zu 60% aus Wasserkraft gedeckt wird, relativiert sich jedoch die Umweltschädlichkeit bei der Gewinnung von Alu. Spätestens jedoch beim Recycling hat das Aluminium das verbleibende Manko wieder wett gemacht, da es zu 100%  zurückgewonnen werden kann, ohne etwas von seinen exzellenten Eigenschaften einzubüßen.

Dies ist im übrigen bei gern anders propagierten Recyclingarten wie beim Kunststoff nicht der Fall, da das vor allem im Bereich Fensterbau eingesetzte PVC durch seinen Molekularaufbau sich nicht in seine Grundbestandteile reduzieren lässt. Dass das Alurecycling bei einem minimalem Bedarf an Sekundärenergie von nur 5% des ursprünglichen Energieeinsatzes geschieht, überrascht sicherlich den ein oder andern Leser. Betrachtet man nun noch, dass der Gesamtverbrauch des Aluminiums  schon heute zu ca. 35% aus wiederverwertetem Alu gedeckt wird, erkennt man den insgesamt moderaten Einsatz an Ressourcen bei der Aluminiumgewinnung.

 

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